• Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“

          • Am 19. Und 20. Februar 2025 fand der 31. Regionalwettbewerb Ostthüringen „Jugend forscht“ unter dem Leitspruch „Macht aus Fragen Antworten“ im Kulturhaus Rositz statt.

             

            Das Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln war mit drei Projekten sehr erfolgreich vertreten.

             

            Justus Benjamin Bubinger, Hugo Illgen und Jonas Schlieder (Kurs A25.2) starteten im Bereich Arbeitswelt mit dem Projekt:

            Der Hof Bubinger – Möglichkeiten der Substitution von fossilen Energieträgern durch erneuerbare Energieträger, am Beispiel von Solar- und Wasserstofftechnologie“.

            Mit jenem Thema stießen die Schüler bei Vertreterinnen und Vertretern aus dem Bereich der Wirtschaft sowie der Politik auf sehr großes Interesse. Dies spiegelte sich insbesondere durch die hohe Besucherzahl am Stand wider.  Mit insgesamt fünf Sonderpreisen – darunter die Sparkasse Altenburger Land, die Stadt Schmölln, die Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH, die Handwerkskammer Ostthüringen sowie die VR-Bank – wurden die tiefgründigen und sehr aufwendigen Untersuchungen der Schüler ausgezeichnet.

            Die beiden Schwestern Mathilde Julia (Klasse 5.1) und Lotte Birgit Ahrens (Klasse 6.2) stellten in der Juniorsparte des Wettbewerbes ihr Projekt im Bereich Chemie mit dem Titel „Duschen bevor es ins Wasser geht - Untersuchungen der Wasserqualität im Bad Vollmershain“ vor. Sie belegten dabei nicht nur den ersten Platz, die Jury war zudem stark von den komplexen Analysen durch die zwei jungen Nachwuchsforscherinnen beeindruckt. Diese stützten sich speziell auf das Erkennen von Zusammenhängen zwischen Duschverhalten der Badegäste, Keimbelastung im Wasser, notwendiger Chlorung, Bestimmung des pH-Wertes sowie resultierender Zugabe von Natronlauge. Durch ein liebevoll selbst angefertigtes Modell des Freibades und experimentellen Untersuchungen wurde ihr Vortrag sehr anschaulich und überzeugend. Neben der hervorragenden Platzierung, mit welcher die beiden Mädchen die ‚Fahrkarte‘ zum Landesfinale in Jena Anfang April gelöst haben, wurde das Projekt zudem mit zwei Sonderpreisen durch die Sparkasse Altenburger Land sowie die VR-Bank gewürdigt. Wir gratulieren dazu recht herzlich!

            Seraphine Mia Neid (A25.1), Milo Lugenheim und Jessi Truc Truong (beide A25.2) siegten mit ihrem Projekt „Goldmarie und Pechmarie – Entwicklung von Klebstoffen auf Basis natürlicher Rohstoffen“ im Bereich der Chemie. Mit Unterstützung des Schülerforschungszentrum Gera entwickelten die Lernenden zwei Klebstoffe auf der Basis von natürlichen Rohstoffen, wie Bienenwachs, Kiefernharz, Stärke und Birkenpech. „Goldmarie“ und „Pechmarie“ wurden anschließend experimentell auf ihre Klebwirkung und damit Hafteigenschaften getestet. Die Jury lobte insbesondere das sattelfeste theoretische Grundwissen und das strukturierte experimentelle Arbeiten. Des Weiteren sind beide Klebstoffe biologisch abbaubar sowie gesundheitlich unbedenklich. Die Sparkasse Altenburger Land, die VR Bank und das Wellpappenwerk Lucka zeichneten die Gruppe mit je einem Sonderpreis aus. Mit dem Sieg im Regionalfinale erhielten Seraphine, Milo und Jessi ebenfalls die Weiterdelegierung zum Landesfinale in Jena.

             

            Herzlichen Glückwunsch!

            Wir wünschen für die Vorbereitung und Teilnahme am Landeswettbewerb viel Kraft, Spaß sowie Erfolg!

             

            Text und Fotos: Silke Orlick

          • Aktion: Briefe gegen die Einsamkeit

          • In der Vorweihnachtszeit wurde in der Ethikgruppe von Fr. Vogeler, zu der Schüler der Klasse 5.1 und 5.2 gehören, über die Bedeutung von Weihnachten als Fest der Familie sowie weihnachtliche Traditionen und Bräuche gesprochen. Dabei haben die Kinder auch selbst darauf hingewiesen, dass nicht alle Menschen auf der Welt und auch nicht alle in Deutschland so ein schönes Fest feiern können.

            Dabei entstand schließlich die Idee, einsamen Menschen zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten. Freiwillig konnten die Kinder zu Hause kleine Briefe oder Weihnachtskarten schreiben. Viele beteiligten sich, schrieben schöne, einfühlsame Texte und gestalteten noch dazu die Seiten sehr liebevoll. Da die Mutter einer Fünftklässlerin in einem Altersheim bei Gößnitz arbeitet, konnten die Briefe und Karten dann direkt für die dortigen Bewohner mitgegeben werden.

            Zu unserer großen Überraschung bekamen wir nach den Weihnachtsferien dann selbst einen großen Umschlag mit Fotos, die die Senioren beim Lesen der Schülertexte zeigten, und Briefe der älteren Menschen an uns. Viele bedankten sich ganz persönlich für unsere lieben Weihnachtswünsche, stellen Fragen zum Lernen oder zu den Hobbys, einige malten sogar auch etwas dazu. Von diesen Rückantworten waren alle der Ethikgruppe sehr gerührt, denn man merkte deutlich, wie dankbar und gelichzeitig auch neugierig die Senioren waren. Sie verdeutlichten noch dazu, dass sie gern weiter mit uns in Kontakt bleiben würden. Vielleicht ergibt sich bald mal die Möglichkeit, das Altersheim mal zu besuchen.

            Text: Susann Vogeler    Fotos: Stefanie Schulze